Fasziniert von Wind und Wetter

Von Thomas Senger

Gaggenau – Wenn es draußen in Strömen regnet, wenn dicke Flocken vom Himmel fallen oder wenn ein Sturmtief wie “Joachim” übers Land fegt – dann ist Dieter Kraft nicht mehr vom PC wegzukriegen. Nicht etwa, weil er ein Stubenhocker wäre, nein, der Ottenauer ist Hobby-Meteorologe. Und ab sofort lässt er die BT-Leser an seiner Leidenschaft teilhaben. Denn Dieter Kraft ist der neue Wetter-Kolumnist des Badischen Tagblatts. Einmal monatlich präsentiert er hier seine Beobachtungen. Er tritt damit die Nachfolge von Werner Forschner aus Selbach an.
Dieter Kraft ist durchaus so etwas wie ein Spätberufener. Zwar hat er das Wetter schon immer gerne beobachtet, aber so richtig eingestiegen in die Wetterkunde ist er vor knapp drei Jahren, als er sich eine Vantage Pro2 Aktiv-Station in den Garten gestellt hat. Einen lange gehegten Wunsch hat er sich damit erfüllt. “Das Wettergeschehen ist einfach faszinierend”, mit dieser Begründung ist alles gesagt, was es über Temperaturschwankungen, Niederschlagsmessungen oder Aufzeichnungen von Bewölkungsgraden und Windrichtungen auf sich hat.
Hinzu kam, dass Dieter Kraft nach mehreren Jahren in unterschiedlichen Vereinen als Trompeter, unter anderem beim Fanfarenzug Hörden (nahezu 25 Jahre) sowie im Musikverein in Ottenau (etwa zehn Jahre), ein neues Hobby suchte. “Zunächst nur für den Hausgebrauch” hat er die Messungen betrieben. “Laufen, Fahrradfahren und einfach draußen in der Natur sein”, das macht Kraft gerne, und das alles hat eben auch mit dem Wetter zu tun.
So richtig eingestiegen in das Hobby ist er im Lauf des Jahres 2009. Eine Rolle spielte dabei – die Wirtschaftskrise. Sie brachte auch für den Industriemeister Fachrichtung Metall die Kurzarbeit und damit viel freie Zeit, um sich in die schwierige Materie einzuarbeiten. Ungezählte Stunden Lektüre, Ausprobieren, neu Programmieren, ohne das ging es nicht.
Mittlerweile hat sich der Zeitaufwand ein bisschen verringert: “So ein, zwei Stunden am Tag sitzt er aber immer noch am PC”, schmunzelt Ehefrau Christiane. Schließlich gilt es, sich in die Wunderwelt der Meteorologie stets weiter einzuarbeiten, die praktischen Erfahrungen der eigenen Beobachtungen mit der Wissenschaft in Einklang zu bringen.
Nach der Hauptschule in Ottenau hat Dieter Kraft ab 1978 im Benzwerk eine Ausbildung zum Feinblechner absolviert. Mehrere Stationen hat er seither bei Daimler hinter sich gebracht; ab 1984 war er Einrichter in der Getriebefertigung in Gaggenau, 1994 legte er die Meisterprüfung ab. Seit 2010 ist der heute 49-Jährige wieder im Pkw-Werk in Rastatt tätig, in der Logistik.
Die “Wetter-Logistik” zwischen Messstation im Garten und PC im Wohnzimmer, das bedeutet: Die richtigen Datenpakete zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Datei fertig zum Ablesen, rund um die Uhr. Im Online-Betrieb werden die Daten der Wetterstation im Zehn-Minuten-Takt aktualisiert.
Diese Art der Wetterbeobachtung – auch Christiane Kraft kann sich der Faszination nicht entziehen. Schon früh morgens gehört es für sie einfach dazu, sich am Bildschirm über die neuesten Temperatur- und Niederschlagswerte zu informieren. Schließlich ist kein Wetterbericht so zuverlässig wie der aus dem eigenen Garten. Für das BT liefert Dieter Kraft allerdings keine Vorhersagen, sondern einen Rückblick. Berücksichtigt werden dabei insbesondere Tageshöchst- und Tiefstwerte der Lufttemperatur sowie die Niederschlagsmengen. Näheres zu der Wetterstation von Dieter Kraft gibt es im Internet unter
Quelle Badisches Tagblatt

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Blatt.-Bodenfeuchte Station

Seit 20.05.2011 wurde an Wetterstation zusätzlich noch eine drahtlose Blatt-Bodenfeuchte- und Temperaturstation als Ergänzung zur Vantage Pro 2 installiert. Die Funkstation kann mit bis zu 10 Sensoren bestück werden, so dass Sie individuelle Messungen vornehmen können (Sensoren müssen separat bestellt werden). Die Stromversorgung erfolgt tagsüber mit einem eingebauten Solarpaneel und nachts mit einer Lithium-Batterie.
In meinem Falle wurde die Station wie folgt aufgebaut:
jeweils 4x Boden 4x Tempsensoren sowie 1x Blattfeuchte:
Bodenfeuchtesensor:
zur Messung des Feuchtepegels des Bodens. Der Watermark ®- Bodenfeuchtesensor ermittelt die Feuchte über den elektrischen Widerstand des Bodens. Er ist mit einem 4,6 Meter langen Kabel ausgestattet. Das Kabel kann verlängert werden. Er kann in Zusammenhang mit der Blattfeuchte-Bodenfeuchte-Temperaturstation 6345 genutzt werden. An dieser Station können bis zu vier derartiger Sensoren angeschlossen werden.
Edelstahltemperaturfühler,
kann in Zusammenhang mit Blattfeuchte-Bodenfeuchte-Temperaturstation 6345 genutzt werden. Er ist äußerst robust und misst sehr genau die Temperatur eines jeden Mediums, Feuchtigkeit kann ihm nichts anhaben.
Blattfeuchtesensor,
zur Messung der Oberflächenfeuchte von Laub. Er kann in Zusammenhang mit der Blattfeuchte-Bodenfeuchte-Temperaturstation 6345 genutzt werden. An dieser Station sind maximal zwei dieser Sensoren anschließbar. Die Mess-Skala geht von 0 (vollständig trocken) bis 15 (feuchtigkeitsgesättigt). Der Sensor ist mit einem 12 Meter langen Kabel ausgestattet.

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Verherrendes Erdbeben in Japan !!

Ein schweres Erdbeben hat Japan erschüttert – unmittelbar danach traf eine bis zu 10m hohe Tsunami-Welle das Land. Es gibt viele Verletzte, Millionen Menschen haben keinen Strom.
Ein schweres Erdbeben hat am Freitag 11.03.2011 den Nordosten Japans erschüttert. Die Erde bebte gegen 14.45 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich von Tokio. In der Hauptstadt wankten Augenzeugen zufolge die Häuser, zahlreiche Bewohner liefen in Panik auf die Straße. Angaben der US-Erdbebenwarte zufolge hatte das Beben eine Stärke von 8,8, inzwischen wurde durch die japanischen Behörden der Wert auf 9.0 korregiert. Die japanischen Behörden gaben eine Tsunami-Warnung für bis zu zehn Meter hohe Wellen heraus. In der Folge kam es zu dramatischen Störfällen in mehreren Atomkraftwerken.
Verwüstet, vernichtet, ausgelöscht – das Beben und die folgende Flutwelle haben an der Nordostküste Japans eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Große Teile der Millionenstadt Sendai sind dem Erdboden gleichgemacht.
Es wird wohl Jahre dauern, bis die Wunden des Tsunami verheilt sind ………..

Quelle: Nachrichtenagenturen, DPA, Reuter.

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Februar 2011 – Meteorologen im Frühling

Mit dem heutigen Tag endet für uns Meteorologen der Winter und mit dem 1. März beginnt der meteorologische Frühling, allerdings ist man da sich eigentlich recht uneinig der für uns wichtigere Frühlingsbeginn ist eigentlich der astronomische Frühling welcher am 21. März um 00:21 MEZ stattfindet.

Die meteorologischen Jahreszeiten wurden von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) eingesetzt. Die Jahreszeiten sind jeweils drei Monate lang und beginnen mit dem ersten Tag des Monats, in dem der astronomische Beginn der Jahreszeit liegt.

Meteorologischer Frühling: März, April, Mai
Meteorologischer Sommer: Juni, Juli, August
Meteorologischer Herbst: September, Oktober, November
Meteorologischer Winter: Dezember, Januar, Februar

Und macht nun der meteorologische Frühlingsbeginn seinem Namen alle Ehre?

Hier einige Zahlen/Werte für den Februar aus meiner Wetterstation:

* Durchschnittstemperatur: 1,1°C
* Minimaltemperatur: – 5,9°C
* Maximaltemperatur: 14,7°C
* Eistage 1, 13 Frosttage, 19 kalte Tage
* Sonnenscheinzeit: 60:50 h
* Regenmenge: 16,8 l/m²

Wir hatten auf jeden Fall einen Vorgeschmack des Frühlings und konnten uns am verbreitet sonnigem Wetter und Plusgraden im ganzen Land erfreuen. Die Nächte waren bei klarem Himmel allerdings wieder ordentlich kalt.

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Januar 2011 – Wo ist der Winter hin?

Was war das doch für ein hochwinterlicher Dezember im vergangenen Jahr. Und denkt man an das Weihnachtsfest zurück, so wird sicherlich der ein oder andere wieder ins Schwärmen kommen. Zum Teil aber 20 cm Neuschnee in der Heiligen Nacht, wer weiß, ob wir so etwas noch einmal an einem Weihnachtsfest erleben werden. Aber dann, mit Beginn des neuen Jahres, platzte plötzlich die Winterblase. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, alles war nur ein Traum.

Hier einige Zahlen/Werte für den Januar aus meiner Wetterstation:

* Durchschnittstemperatur: 3,17°C
* Minimaltemperatur: – 8,8°C
* Maximaltemperatur: 16,5°C
* Eistage 3, 15 Frosttage, 21 kalte Tage
* Sonnenscheinzeit: 44:50 h
* Regenmenge: 103,0 l/m²

Nun sind wir zurück im typisch mitteleuropäischen Winter. Mal schön sonnig, mal hochnebelartig bewölkt. Hier ein bisschen Sprühregen, dort etwas Schneegriesel. Das alles bei Höchstwerten um den Gefrierpunkt und Nachtfrost. So in etwa lässt sich der Januar in Bezug auf das Wetter grob zusammenfassen. Eine Ausnahme bildeten der Süden und die Mittelgebirge, wo auch mal etwas mehr Schnee gefallen ist.

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Eröffnung meines Wetterblog´s

Auf dieser Seite wird das aktuelle Wetterjahr als Blog dokumentiert, hier findet Ihr:

* den Kurzbericht des vergangenen Monat´s, inkl. mtl. aktualisierte Übersichtsgrafiken,
* Unwetter oder mark. Wetterphänomene
* und vieles, vieles mehr.

Vielleicht noch was in eigener Sache, die aktuellsten Werte findet man allerdings auf der Seite -Wetter/Daten- hier stellt WsWin den kompletten Datenumfang zur Verfügung.

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Dezember 2010 – Weihnachten Weiß und kalt !!

Hallo allerseits, na das war doch mal was… seit langer, langer Zeit weiße Weihanchten, Was will man mehr.

Naja schön war es schon aber es war dann halt doch viel zu schippen

Hier einige Zahlen/Werte für den Dezember aus meiner Wetterstation:

* Durchschnittstemperatur: -0,73°C
* Minimaltemperatur: – 13,8°C
* Maximaltemperatur: 8,3°C
* Eistage 10, 21 Frosttage, 2 kalte Tage, sehr kalte 31 Tage
* Sonnenscheinzeit: 10:30 h
* Regenmenge: 105,0 l/m²

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November 2010 – Der Winter lässt grüßen…

Jetzt ist es also soweit. Der Winter gibt sein Stelldichein und bringt auch im Flachland die ersten, wenn auch zaghaften Schneefälle der Saison 2010/11.
Als wenig dauerhaft erwies sich der Flockenwirbel bisher vor allem in den tiefer gelegenen Regionen unseres Ländles.

Hier einige Zahlen/Werte für den Oktober aus meiner Wetterstation:

* Durchschnittstemperatur: 4,5°C
* Minimaltemperatur: – 6,4°C
* Maximaltemperatur: 20,7°C
* Eistage 1, 5 Frosttage, 17 kalte Tage und 3 warme Tage
* Sonnenscheinzeit: 45:39 h
* Regenmenge: 118,0 l/m²

Also dran denken !!! Warme Kleidung und eine entsprechende Winterausrüstung
(Bsp.Winterreifen oder eine Decke im Auto) !!

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Oktober 2010 – Oktober mit goldenem Ende

Das letzte Wochenende im Oktober verlangt förmlich nach einem Ausflug ins Grüne, oder besser: ins Bunte. In weiten Teilen Deutschlands scheint die Sonne, das Thermometer klettert in die Höhe.

Hier einige Zahlen/Werte für den Oktober aus meiner Wetterstation:

* Durchschnittstemperatur: 9,6°C
* Minimaltemperatur: – 2,2°C
* Maximaltemperatur: 25,6°C
* Frosttage 3, 10 warme Tag , Sommertage 2 und kalte Tage 7
* Sonnenscheinzeit: 135:54 h
* Regenmenge: 53,0 l/m²

Trotz des milden Endes war der Oktober in diesem Jahr mit durchschnittlich 8,1 Grad Celsius um etwa 0,9 Grad kälter als das langjährige Mittel. 2010 gab es damit bislang fünf zu warme und fünf zu kalte Monate. Im Oktober stiegen die Temperaturen anfangs noch auf nahezu sommerliche Werte. Das Thermometer zeigte am 3. und 4. Oktober im Südwesten und im Süden örtlich sogar mehr als 25 Grad. Etwa ab der Monatsmitte sank das Quecksilber nachts häufig ins Minus.

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September 2010 – Hoffnungen auf einen goldenen Oktober

Der am Donnerstag zu Ende gegangene September hat für viele die Erwartungen nicht erfüllt, was länger anhaltendes Altweibersommerwetter mit viel Sonnenschein und trockenen Tagen betrifft.

Hier einige Zahlen/Werte für den September aus meiner Wetterstation:

* Durchschnittstemperatur: 14,6°C
* Minimaltemperatur: 4,6°C
* Maximaltemperatur: 25,3°C
* 22 warme Tag , Sommertage 1
* Sonnenscheinzeit: 160:13 h
* Regenmenge: 56,0 l/m²

Nachdem der September auch bei der Temperatur und beim Sonnenschein eher unterdurchschnittlich abschnitten hatte, gehen jetzt die Hoffnungen in Richtung eines goldenen Oktobers.
Also Kopf hoch es kann nur besser werden…..

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