Wetterkurzbericht Gaggenau „April- 2012“

April, April der macht was er will ?? 

Der zweite Frühlingsmonat präsentierte sich zunächst über Wochen recht kühl und wechselhaft, manchmal kurzzeitig sogar winterlich, was aber nicht nur an den Temperaturen, sondern auch bedingt an den anhaltenden Windverhältnisse lag. In den letzten Apriltagen sorgte dann ein intensiver Warmluftvorstoß aus dem Mittelmeerraum für eine insgesamt mehr oder weniger ausgeglichene Gesamtbilanz. Dennoch, bezogen auf die DWD-Werte, wurde Baden-Württemberg eher zu den kälteren und sonnenscheinärmeren Bundesländern gezählt??   Das war auch in unserer Region zu spüren so lagen unsere Tagesmittelwerte (Klammerwerte 2011), Temperatur bei  10,4°C (14,3°C) auch bei den Sonnenscheinstunden konnten vereinzelt Tageswerte von über 10 h erreicht werden. Die Gesamtregenmenge betrug immerhin 75,4 l/m² (24,4l/m2 ), Vergleich Baden-Württemberg Gesamt 65 l/m². Ja und nicht zu vergessen die 30 °C Marke welche am 28.04. mit 31,7°C geknackt wurde, gleichzeitig nicht nur der Monatshöchstwert sondern auch wiederum ein Rekordwert für die Allzeitwerte des April´s. Auch die ersten Gewitter bedingt durch die doch etwas schwüle Luft wurden an den letzten Tagen des April verzeichnet.

Erste Dekade (1.04 bis 10.04):

Es ging in Richtung Ostern allerdings zeigte sich das Frühlingswetter eher von der kühleren Seite, so wurde am 1.04 leichter Frost mit -0,6 °C (7:30Uhr) gemessen, bei dem Maximalwert konnte man am 10.04. schon 20,1°C (13:50Uhr) vermelden.  Über den Dekaden-Mittelwert ergaben sich allerdings gerade mal 8,6°C. Regen, ja gerade der April macht eben was er will, 20 l/m2 wurden aufgezeichnet.  Bei den Windverhältnissen war es leicht windig, teilweise wurden Windböe mit max. 35,4 km/h (3.04) registriert.

Zweite Dekade (11.04. bis  20.04):

Auch die zweite Dekade zeigte eher seine kalte Schulter, dennoch konnten vermehrt zweistellige Temperaturen vermeldet werden. Den letzten Frost dieses Monats gab es mit -1,3 °C am 17.04. (7:10Uhr). Die Maximaltemperatur wurde mit 16,1°C registriert. Natürlich zeigte sich dies auch leicht an der Erfassung der Mittelwerte dieser Dekade welche mit 8,7°C berechnet wurde. Die Gesamtregenmenge betrug 16 l/m2.

3.-Dekade (21.04 bis 30.04):

Die letzte Dekade war gezeichnet durch den erwähnten Warmluftvorstoß aus dem Mittelmeerraum, 6 von 10 Tagen verzeichneten zweistellige Temperaturen. Darunter der Rekordwert des Monat´s mit 31,7°C (28.04. 18:30Uhr). Bei der Minimaltemperatur wurden 4,1°C am 25.04.(6:20Uhr) auf-gezeichnet. Dies zeigte sich auch bei dem  errechneten Temperaturmittelwert  welcher bei 13,4°C lag. Auch die Sonnenscheinzeit erreichte im Mittel nahezu  8,5h. Die Regenmenge betrug  39,4 l/m2 und war damit weit über den beiden vorrangegangenen Dekaden, wobei die Menge nahezu an den ersten vier Tagen aufgezeichnet wurden.

 

Vergleiche:                                                                                                                                                                                                                    April 2012: Temperatur Durchschnitt  10,4°C  / Regenmenge  75,4l/m2  (19 Regentage)                                                                                           April 2011: Temperatur Durchschnitt  14,3 °C / Regenmenge  24,4l/m2  (8 Regentage)                                                                                                                                                        

 

 

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Wetterkurzbericht Gaggenau „März- 2012“

März, Mal Frühling, mal Winter??                                                                                   Der Monat März kann meteorologisch als relativ unspektakulär bezeichnet werden. Er war geprägt von ziemlich häufigen Hochdrucklagen, die durch unspektakuläre Tiefdruckgebiete unterbrochen wurden.  Typischerweise wechseln sich dabei milde, frühlingshafte Witterungsabschnitte mit kurzzeitigen kalten Abschnitten (meist in den Nächten) ab. Dies lag daran, dass gerade um diese Zeit die Gegensätze zwischen dem noch sehr kalten Nordeuropa und dem sich bereits rasch erwärmenden  Südeuropa sehr groß sind. Auch für unser Wetter ist dann entscheidend, aus welcher Region die Luft zu uns kommt. Strömt die Luft zum Beispiel aus dem Westen oder Südwesten zu uns, werden an sonnigen Tagen auch mal plus 20 Grad schnell erreicht. Kommt die Luft hingegen aus Ost- oder Nordost zu uns, ist zumindest in den Nächten auch Frost nichts Ungewöhnliches. Gerade in der Mitte des Monats März wurden die Temperaturen mit max. 22,8°C geradezu frühsommerlich und manch einer war von einem frühen Eis in der Fußgängerzone oder einem gemütlichen Kaffee am Nachmittag nicht mehr abzuhalten. Von Begriffen wie Schnee und Frost war wenn überhaupt höchstens in den Nächten bzw. im höheren Bergland die Rede.                                                                                                      Doch für alle, die bereits die Wintersachen in den Keller oder auf den Dachboden geräumt haben ?? „Der März ist der Übergangsmonat zwischen den Jahreszeiten Winter und Frühling und generell ist man bis in den April hinein vor kurzen Rückfällen Richtung Winter nicht sicher !!“
Erste Dekade (1.03 bis 11.03):                                                                                        Rechtzeitig zum meteorologischen Frühlingsanfang am 01.03 war bei uns mit 14,8 °C der wärmste   Tag der ersten Dekade gemessen worden. Auch bei den Sonnenstunden konnten im Durchschnitt nahezu  6 h/tgl. erreicht werden. In den Nächte wurden immer wieder Minusgrade verzeichnet die Minimaltemperatur wurde am 09.03 mit -1,2 °C (6:50 Uhr) gemessen.  Natürlich zeigte sich diese Wetterlage auch bei der Aufzeichnung des Regens welcher sich auf 12,4 l/m2 belief, wobei diese Menge innerhalb von zwei Tagen fiel.

Zweite Dekade (12.03. bis  22.03):                                                                                        Auch die zweite Dekade war bezeichnender Weise unspektakulär, mit 22,8 °C (16.03-15:20Uhr) wurde die wärmste Temperatur des Monats und auch dieser Dekade aufgezeichnet. Wiederum wurde teilweise Nachtfrost vermeldet, die tiefste Temperatur lag am 20.03(6:40Uhr) bei -1,2°C. Regen ?? Eher eine Seltenheit  7,2 l/m2 waren es gerade mal, wobei die Sonnenstunden ein aufkommendes Frühlingsgefühl mit 7,9 h/tgl. mehr als nur unterstützen.

3.-Dekade (23.03 bis 31.03):                                                                                                    Die dritte und letzte Dekade, der Frühling ist endlich da, dies zeigte sich nicht nur an den Temperaturen sondern auch an der aufkommenden Vegetation. Tagsüber waren die Temperaturen immer im zweistelligen Bereich, mit 21,7°C am 28.3-16:30Uhr wurde die Maximaltemperatur aufgezeichnet, die Minimaltemperatur lag bei 1,9°C am 22.03-6:50Uhr. Wobei gerade jetzt ein Rückblick auf die Durschnitttemperatur lohnt, wenn man die erste Dekade mit  Ø6,7°C und die letzte mit Ø12°C vergleicht  haben wir einen Unterschied von 6°C !! Ja und was die Sonnenstunden anbelangt mit Durchschnittlich 8,6 h/tgl. ein sensationeller Frühlingsbeginn….  Dies zeigte sich auch bei den Regenwerten der letzten Dekade es wurden 0 l/m2 aufgezeichnet !!

 Vergleiche:                                                                                                                                  März 2012: Temperatur Durchschnitt 9,1°C  °C / 19,6 Regenmenge   l/m2                              (7 Regentage)                                                                                                                                              März 2011: Temperatur Durchschnitt  8,2 °C / 17,2 Regenmenge  l/m2                                  (11 Regentage)                                                                                                                                                                    Grünland-Temperatursumme von 208,6 erreicht am: 12.03.2012
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr Vorjahr: 10.03.2011)

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Wetterkurzbericht Gaggenau „Februar- 2012“

Februar, kalt und trocken aber auch mild !!                                                                 Wir erinnern uns bestimmt noch eine gute Weile an die zwei Wochen Eiseskälte, bei der vielerorts in Deutschland die kältesten Februarwerte seit 1956 (Oberstdorf mit -29,4°C ) erreicht wurden, ja  vereinzelt sogar die kältesten seit 1937. Auch bei uns wurden gerade Anfangs Februar die tiefste Temperatur mit -15,5°C am 12.02 um 8:00 Uhr aufgezeichnet.  Allerdings zeigte der Februar 2012 auch zwei völlig unterschiedliche Gesichter: Einer bitterkalten ersten Monatshälfte mit nur wenig Bewölkung stand eine recht milde und eher trübe zweite Hälfte gegenüber. Insgesamt war der Monat bei sehr  viel Sonnenschein deutlich kalt und sehr trocken. Auch bei uns gehörte der Februar daher mit einer Sonnenscheindauer von etwa  119h, in Deutschland zu den sechs sonnigsten seit Beginn der Messungen 1951 (Quelle DWD). Mit rund  22 Litern pro Quadratmeter (l/m²) fiel im Februar 2012 weniger als die Hälfte des Niederschlagsolls von ca. 49 l/m².

Ja und der Winter ??? Ist es etwa schon Zeit, Bilanz für den Winter 2012 zu ziehen ??  In Bezug auf den gesamten Winter hatten wir trotz der Eisperiode im Februar noch immer einen zu warmen Winter erlebt.  Auch die Schneemassen des vergangenen Winters 2010/2011 wurden bei uns nicht erreicht, leicht gezuckert mal  2-5 cm aber das war es dann auch. In den Höhenlagen sah es da schon bedeutet besser aus, Kaltenbronn, Seibeleckle, Mehliskopf  und  so manch anderes Winterparadies meldeten  zwischen 40 und 120 cm Schnee und somit optimale Bedingungen für Abfahrt.- und Langlauffans.

Erste Dekade (1.02 bis 10.02):                                                                                  Eiseskalt und Dauerfrost so begann der Februar, trotz aller Kälte war die erste Dekade wetter-technisch als schön zu bezeichnen. Leichte, wenn überhaupt, lockere Bewölkung und relativ viel Sonne, aber im Wind bitterkalt.  Vereinzelt kam es,  in den letzten Tagen der Dekade, aufgrund aufkommender Bewölkung zu leichten Schneefällen. Im Mittelwert wurden -8,17 °C gemessen, der tiefste Wert wurde am 07.02 mit -15,3 °C (8:00 Uhr) aufgezeichnet. Aufgrund der niedrigen Temperaturen wurden Luftfeuchtigkeitswerte teilweise unter 40% gemessen.

Zweite Dekade (11.02. bis  20.02):                                                                                         Auch in der zweite Dekade setzte sich zu Beginn das kalte Winterwetter fort, so wurde am 12.02 mit  -15,5 °C (08:00 Uhr) die tiefste Temperatur des Februars vermeldet. Wobei dies nur noch vom Bodensensor (+5cm) mit -16,7°C (12.02/7:30 Uhr) übertroffen wurde.  Ab  14.02 stiegen die Temperaturen langsam aber sicher wieder in den Plusbereich,  was vereinzelt bei einsetzendem Regen und Schneegraupel zu leichten Verkehrsbehinderungen bedingt durch Glatteis  führten. Kurzfristig musste sogar am 15.02, in den Morgenstunden aufgrund der Wetterlage, die Wolfschlucht kurzzeitig  gesperrt werden. Rechtzeitig zu den traditionellen Fastnachtsumzügen (am Ende der Dekade) zeigte sich Petrus von seiner besten Seite und bescherte der Narrenschar herrlichen Sonnenschein.  Bei den Temperaturwerten wurden ein Minimum von -15,5 (12.02) und ein Maximum von 10,6 (18.02) registriert. Die gesamte Regenmenge belief sich auf 18,2 l/m2.

Dritte.-Dekade (21.02 bis 29.02):                                                                                          Die letzte Dekade war gezeichnet von milderen, teilweise sogar Frühlingshaften Temperaturen, gerade am letzten Tag des Februar wurden 15,6° C (15:10 Uhr) gemessen.  Diese ansteigenden Werte konnte man auch im gesamten Temperaturverlauf erkennen, lediglich in den Nächten wurden im ersten Drittel immer noch Minusgrade gemeldet. Somit wurden bei den Temperaturen am 22.2 ein Minimum von -3,0 Grad und ein Maximum am besagten 29.02 vermeldet. Bei der gesamten Regenmenge wurden gerade einmal 3,8 l/maufgezeichnet.

Vergleiche:                                                                                                                                           Februar 2012: Temperatur Durchschnitt  -1,0°C  °C / 22,0 Regenmenge   l/m2                               Februar 2011: Temperatur Durchschnitt  4,2°C / 16,8 Regenmenge  l/m2                                            Grünland-Temperatursumme von 124,2 erreicht am: 29.02.2012
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr Vorjahr: 10.03.2011)

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Wetterkurzbericht Gaggenau „Januar- 2012“

Januar viel zu mild und nass, ein Orkantief Andrea welches für den einen oder anderen Schaden im Murgtal und auch bei uns zuständig war ! Bemerkenswerte Sturm- und Orkantiefs des Monats Januar

  • Orkantief Ulli (03..-04.01) bis zu 133 km/h – Feldberg/Schwarzwald
  • Orkantief Andrea (04.-06.01)bis zu 176 km/h -Feldberg/Schwarzwald                                                             bis zu 115 Km/h – Hornisgrinde
  • Sturmtief Fabienne (18.-20.01) bis zu 137 km/h – Feldberg/Schwarzwald

Die Temperaturen im Januar, geprägt durch atlantische Tiefs, erinnerten eigentlich eher an den Herbst oder den Frühling als an den Winter. Weshalb der Januar eben deutlich zu mild und zu nass war, das Temperaturmittel der ersten 14 Tage des Januars lag bei +8 °C. Auch im gesamten Monatsmittel waren es immer noch 4,3°C. In der zweiten Dekade  (11. bis 18. Tag) gab es immerhin erste Anzeichen von Minustemperaturen.  Eine Vorhersage bzgl.  länger anhaltender Dauerfrostperioden war zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht erkennbar oder sicher.  Wobei wenn man die Großwetterlage gerade am Monatsende  genauer betrachten ……. war der  Winter wieder etwas auf dem Vormarsch.  Daher ist es durchaus möglich das der Winter in dieser Saison noch für die eine oder andere Überraschung sorgt und manch einen Narren und Jecken im fastnächtlichen Treiben überrascht .

Erste Dekade (1.01 bis 10.01):                                                                                                  Das wohl Bemerkenswerteste Wetterereignis der ersten Dekade war Orkantief Andrea, so wurde an der Wetterstation eine Spitzenböe innerhalb des Wohngebietes von 64,4 km/h gemessen. Aufgrund des  Orkantiefs wurden vom 04.01(17:30Uhr) bis 05.01(14:30Uhr) ein gewaltiger Luftdruckabfall von 1022,8 auf 993,2 hPa verzeichnet.  Ebenso wurde eine Gesamtregenmenge in dieser Zeit von 20,6 l/m2 dokumentiert, wobei hier die größte Menge im Laufe eines Gewitters in Verbindung mit Hagel beginnend 05.01 ca. 14:00 Uhr fielen,  aufgrund des Gewitters sackten die Temperaturen von 7,9°C auf gerade mal 3,7°C ab. Die Gesamtregenmenge lag bei 57,0 Litern bei den Temperaturen wurde ein Maximum und gleichzeitigem Höchstwert im Januar von 14,9°C (2.Januar)  und ein Minimum von 3,6°C (8.Januar) aufgezeichnet.    

Zweite Dekade (11.01. bis  21.01):                                                                                       In dieser Dekade war eine kurze Wetterberuhigung zu vermelden so  belief sich die Regenmeng in den ersten 7 Tagen auf gerade mal einen Liter, relativ trocken aber auch kalt im Mittel gerade mal 1,2 °C und windig war es in dieser Zeit. Allerdings war dies auch nur ein kurzes Intermezzo, in den letzten drei Tagen wurde eine Spitzenböen von 56,3 km/h (20.01-Sturmtief – Fabienne) gemessen. Bei der Regenmenge innerhalb dieser Tage wurden 52 Litern aufgezeichnet, wobei hier der 21.01 mit 23,6 L/m2 der Spitzenwert/Tag des Januars war.  In der Übersicht dieser Dekaden führte dies zu einer Gesamt-regenmenge von 53,0 Litern.  Bei den Temperaturen wurde ein Maximum von 8,2 °C (19.Januar)  und erstmalig ein Minimum von -5,9°C (18.Januar) vermeldet.  Erstmalig wurden in Bodennähe (+5cm) ein Temperaturminus von -7,2 °C (18.Januar 02:00 Uhr) aufgezeichnet.                                                                                                                                                                                                                                                                                   3.-Dekade (22.01 bis 31.01):                                                                                                           Zu Beginn der dritten und letzte Dekade gab es nicht unbedingt Bemerkenswertes zu berichten, so gab es zum Anfang hin noch Windböen mit 43,5 km/h welche aber im Tagesverlauf stetig nachließen. Auch bei den Temperaturen war es eher durchwachsen, mit  9,7°C (22.Januar) wurde das Maximum dieser Dekade aufgezeichnet. Die Regenmenge  belief sich auf gerade mal 16,6 l/m2.  Ab dem 24.Januar konnte man einen stetigen Abwärtstrend erkennen  der sich bis zum Monatsende immer weiter in den Minusbereich verschob. So wurden in dieser Zeit Temperaturen, Minimum -3,8°C (31.Januar) gemessen.  Zu verdanken haben wir diese Kälte einem Hochdruckgebiet über  Nordrussland und Sibirien, welches eigentlich in den Wintermonaten  nicht ungewöhnlich ist – man bezeichnet dies auch meistens als das „Russisches Kältehoch“. Entsprechend ist auch in den anfänglichen Februartagen weiterhin mit einer östlichen Luftströmung zu rechnen und damit für weitere Kaltluftzufuhr.  Allerdings werden kleinere Tiefdruck-gebiete, die sich dann meistens in höheren Luftschichten bilden, dann und wann für Wolken und -meist leichte- Schneefälle sorgen.

Vergleiche:                                                                                                                                  Januar 2012: Temperatur Durchschnitt  4,3°C  °C / 126,6 Regenmenge   l/m2                            Januar 2011: Temperatur Durchschnitt  3,17°C / 103,0 Regenmenge  l/m2                                          Grünland-Temperatursumme von 69,5 erreicht am: 30.01.2012
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr Vorjahr: 10.03.2011)

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Jahresrückblick 2011

Das Wetter 2011, ein auf und ab ???  Ja das Wetter in 2011 hatte schon seine Fassetten, kalt und warm, verregnet, Stürme ja bis hin zum Orkan Joachim, es war alles dabei und dennoch kann man von einem der wärmsten Frühjahre aber vor allem dem wärmsten Herbst seit 1861 berichten. Das Jahr 2011 ging damit als warm, trocken und überaus sonnenscheinreich in die Klimastatistik ein. Dagegen erreichte die Niederschlagssumme trotz eines trockenen Frühjahrs und einer Rekordtrockenheit im November landesweit noch rund 90 Prozent des Klimamittels. Dank der außergewöhnlich häufigen Hochdruckwetterlagen wurde zudem das drittsonnigste Jahr seit Messbeginn im Jahre 1951 registriert (Quelle DWD).

Januar, am Neujahrstag lag immer noch überall eine geschlossen Schneedecke, die Frostperiode wurde ab dem 6. Januar immer wieder unterbrochen. Dennoch spielten sich die Temperaturen meist um den Gefrierpunkt ab. Die kältesten Tage des vergangenen Januars traten zum Anfang (-8,8 °C) und Ende (-6,9°C) des Monats auf. Die Gesamt Regenmenge betrug 103,6 l/m2  zusammen mit dem ständigen Temperaturwechsel und dem anhaltendem Tauwetter führte dies in den Hochwassercentren zu einer angespannten Wetterlage. 

Februar,  Anfangs des Monats war es mit -5,9 immer noch kalt was sich aber langsam ab Mitte des Monats hin zu plus Graden entwickelte. Mancherorts so auch bei meiner Wetterstation wurde als Spitzenwert +14,7 °C gemeldet. Alles in allem war der Februar mit seiner gesamten Regenmenge von 16,8 l/m2 sehr trocken. Dies sollte aber erst der Anfang eines recht trockenen Frühjahres in unserer Gegend werden.  

März, Sehr viele sonnige und schon recht warme Frühlingstage haben den März geprägt. Die Niederschlagsmengen lagen weit unter den langjährigen Mittelwerten gerade mal 17,2 l/m2 waren zu verzeichnen. Ruhige Hochdruckwetterlagen in Verbindung mit sehr trockener Luft und daher entsprechend klar und frostig zeigten sich die meisten Nächte. Die kältesten Nächte waren am Anfang des Monats mit einer Temperatur  von -2,8 °C zu vermelden, doch meistens zeigte sich der März von seiner schönsten sonnenreichsten Zeit was sich in den Temperaturen bei einem Spitzenwert von 21,8 °C (gemessen am 25,3.2011 15:35 Uhr) zeigte.

April,  Auch in diesem Jahr hat es wiederrum nicht das klassische, unbeständige Aprilwetter gegeben. Wie schon in den Jahren 2007 und 2009 verlief der April außergewöhnlich trocken und sehr sonnig. Was sich neben der gesamt Regenmenge von 24,4 l/m2   aber vor allem an den Temperaturen zeigte. So war ein Spitzenwert von 27,2 °C am 29.04 zu vermelden. Alles in allem wurden im Durchschnitt 14,3 °C gemessen.

Mai, Auch der letzte der drei Frühlingsmonate verlief vielfach schon sommerlich warm. Verbreitet war es sehr sonnig und gebietsweise, vor allem in Teilen von Rheinland-Pfalz, des Saarlands, Nordrhein-Westfalens und Hessens in der Land- und Forstwirtschaft,  ging die frühsommerliche Witterung sogar schon mit einer massiven Dürre einher.  Zwar wurde bei  der Regenmenge in meiner Wetterstation ein Wert von 43,2 l/m2  erreicht aber dennoch lagen die Temperaturen weit über den normalen Werten mit einer durchschnittlichen Temperatur von 17,4 °C macht der Wonnemonat Mai seinem Namen alle Ehre. Spitzenwert war mal wieder ein Wert von 31,9 °C am 30.05.2011, Tiefsttemperatur 0 °C.  Das Frühjahr 2011 war das trockenste und sonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1893. Außerdem gingen die Monate März, April und Mai als die zweit wärmsten Frühlingsmonate in die Klimastatistik ein (Quelle DWD).

Juni,  Nach den extrem trockenen und sonnigen Frühjahrsmonaten hat im Juni das typisch Sommerwetter Einzug gehalten. Ständige Wetterwechsel waren im Murgtal zu vermelden. Neben  Regenmengen von bis zu 18,2 l/m2, Großteil der Niederschläge fiel durch Schauer und Gewitter, wurde eine Gesamtmenge von 87,2 l/m2 aufgezeichnet. Auch bei den Temperaturen war ein auf  und ab zu vermelden min. 9,8°C max. 35,0°C war schon ein krasser Gegensatz im Mittel waren es 19,1 °C.

Juli,  Der Monatsanfang zeigte sich noch von seiner schönsten Seite, als Spitzenwert des Monats wurden max 33,9 °C am 12.07.2011 gemessen, die Tiefsttemperatur min. dagegen lag bei kühlen 8,7 °C.    Auch bei der gesamt gemessenen Regenmenge von 86,6 l/mm2 lagen wir eher unter den normalen Werten Deutschlands.  Der Juli ist daher der erste Monat des Jahres gewesen, der kühler als im Durchschnitt war.

August,  Nach dem extrem trockenen Frühjahr zeigte sich der Sommer von einer ganz anderen Seite. Mit den Temperaturen ging es auf und ab (wie schon im Juni/Juli berichtet), Tage mit Badewetter blieben zum Leidwesen der Urlauber die Ausnahme. Dazu regnete es häufig, es waren 16 Regentage im August zu verzeichnen und das bei einer aufgezeichneten Gesamtmenge von 121,4 l/mm2 Die Temperaturen lagen min. bei 10,7°C / max. 35,1 °C im Mittelwert wurden 20,3 °C ermittelt.

September, Altweibersommer in absoluter Höchstform, nach anfänglichen Startschwierigkeiten war der September mit einer der schönsten Monate der vergangenen Wetterjahres. Zwar waren die Temperaturen mit min. 8,7°C und max. 30,8°C nicht unbedingt die wärmsten und auch die Regenmenge gesamt mit 66,4 l/m2 war nicht weit unter dem Mittel ?? So war es die Sonnenscheinzeit welche einem schon in den eigentlich herbstlichen Jahreszeit aus dem Hause trieb, zur Monatsmitte folgte ein deutlich kühlerer aber dennoch sonniger Witterungsabschnitt

Oktober, goldener Oktober ja der machte seinem Namen alle Ehre mit 167:10 Sonnenscheinstunden geht der diesjährige Oktober als einer der “goldensten” der vergangenen Jahrzehnte in die Klimastatistik ein. Warmem Altweibersommerwetter zum Monatsauftakt folgten zwar wiederholt ersten herbstlichen Temperaturen so waren es min. -2,1 °C und max 25,6°C welche an der Wetterstation aufgezeichnet wurden. Die Regenmenge gesamt im Monat Oktober belief sich auf 63,0 l/m2 . Dennoch blieb der Oktober seinem Namen treu ….

November, Der November 2011 geht als Rekordmonat in die Klimastatistik ein. Seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881 war es noch nie so trocken !!  Bei uns wurden gerade einmal  4,6 l/m2 aufgezeichnet. Dennoch war es nicht der sonnigste Monat, nein ganz im Gegenteil bestimmt durch Nebel teilweise bis in die späten Nachmittagsstunden im Mittel wurden gerade einmal 5,5°C gemessen. Die Min./MAX Werte betrugen: min.-0,8 /max 16,0°C.

Dezember, ein Tiefdruckgebiet jagte das andere aber von weiße Weihnachten keine Spur. Der Dezember 2011 war ungewöhnlich nass und dazu sehr mild und trüb ausgefallen. Es gab im Dezember in Verbindung mit sehr markant ausgeprägten Westwetterlagen nicht nur viel Regen, sondern auch Tage mit Sturm- und Orkanböen.. Ja und was haben diese Tiefs gebracht ?? Ziemlich viel Regen und Wind. Herausragendes Ereignis war das Orkantief „JOACHIM“ in manchen Regionen so auch bei uns waren Straßen wieder unpassierbar. Bäume stürzen um, aufgrund der kurzfristigen enormen  Regenmenge traten Bäche und Flüsse aus Ihren Bach.- Flussbetten beängstigt schnell empor……. Dennoch verliefen die Auswirkungen von Sturmtief Joachim relativ glimpflich. Die Regenmenge betrugt 227,2 l/m2 bei den Temperaturen wurden Min. -1,3°C sowie Max. 15,8°C aufgezeichnet.

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Wetterkurzbericht Gaggenau „Dezember – 2011“

Dezember ein Tiefdruckgebiet jagte das andere aber von weißen Weihnachten keine Spur. Um nur einige bemerkenswerte Tiefdruckgebiete zu nennen:

  • Sturmtief Bob (03-05.12),
  • Orkantief Friedhelm (08.-11.12),
  • Orkantief Joachim (16.-18.12)

Ja und was haben diese Tiefs gebracht?? Ziemlich viel Regen und Wind was man in den einzelnen Dekaden und in der Grafik erkennen kann. Am stärksten war das Orkantief „JOACHIM“ In manchen Regionen so auch bei uns waren Straßen wieder unpassierbar. Bäume stürzen um,  was einen permanenten Einsatz der Feuerwehren zur Folge hatte. So stürzte in Bischweier ein Baum auf zwei abgestellte Autos und verursachte Sachschaden. Auf der Autobahn A5, zwischen Rastatt und Appenweier, bestand die Gefahr durch umgestürzte Baustelleneinrichtungen und Schilder.    Aufgrund der kurzfristigen enormen  Regenmenge traten Bäche und Flüsse aus Ihren Bach.- Flussbetten beängstigt schnell empor….Dennoch vermeldeten die einzelnen Dienststellen der Feuerwehren sowie der Polizei, verliefen die Auswirkungen von Sturmtief Joachim bis zur Mittagszeit relativ glimpflich.

1.-Dekade (1.12 bis 10.12):                                                                                                   Das erste Sturmtief „BOB“ (3-5.12)begleitet von starken Winden mit bis zu 49,9 km/h war zu vermelden, kurz darauf bereits das nächste Orkantief „Friedhelm“ Windgeschwindig-keiten von 43,5 km/h waren zu verzeichnen, erstmalig vielen an einem Tag 31,8 l/m2 was zu einer Gesamtmenge von 97,0 l/m2 für die erste Dekade führte. Die Temperaturen wurden mit min. 0,6 °C und max.15,8 °C aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.12. bis 21.12):                                                                                                 Das nächste Tief welches als ORKANTIEF „JOACHIM“  angekündigt wurde traf uns mit Windgeschwindigkeiten von über 50 km/h so wurde als Spitzenböe kurzfristig 55,9 km/h aufgezeichnet, in den Höhenlagen wurden auf der  Hornisgrinde 135 km/h und Bühlerhöhe 130 km/h vermeldet.  Der Luftdruck sank innerhalb  diesem Tiefdruckgebiet auf 989,0 hPa ab.  Auch die Regenmenge welche das Tief mit sich brachte war mit 34 l/m2, welche in kürzester Zeit fielen, rekordverdächtig. Gesamtregenmenge lag bei 79,2 l/m2, bei den Temperaturen wurden min. -1,4 °C sowie max. 12,8 °C aufgezeichnet.

3.-Dekade (22.12 bis 31.12):                                                                                                          Mit Regen und mäßigem Wind fing die letzte Dekade des Jahres an. Dennoch nicht unspektakulär ein Gewitter im Dezember, ja richtig gelesen am 30.12. gab es ein Gewitter mit leichtem Graupelschauer und aufkommendem böigem Wind.  Alles in allem war aber die letzte Dekade des Jahres bzgl. des Wetters eher durchwachsen so wurden Temperaturen min. 1,3 °C / max. 11,7 °C gemessen. Auch bei den Niederschlagsmengen wurden mit gesamt 51 l/m2 die Spitzenwerte der vergangenen Dekaden nicht mehr übertroffen. Ja und wie meistens war der Heiligabend eher grün als weiß.  Obwohl viele immer wieder auf weiße Weihnachten hoffen, war jedem noch das Chaos des Jahres 2010 in Erinnerung und jeder meinte „nur ein wenig gezuckert“ wäre schon schön aber mehr??? … nein danke.

                                                                                                              

Vergleiche:                                                                                                                                     Dezember 2011: Temperatur Durchschnitt  6,2 °C / Regenmenge  227,2 l/m2                        Dezember 2010: Temperatur Durchschnitt -0,7 °C / Regenmenge 105,0 l/m2

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Wetterblog “Reaktivierung” !!

Hallo zusammen, nachdem nun das Thema Wetter inzwischen auch in der Zeitung Badisches Tagblatt, regelmäßig mtl. als Kolummne erscheint werden wir unseren Wetterblog reaktivieren. Also alle Wetterberichte welche innerhalb des Badischen Tagblattes erscheinen können somit nachgelesen werden. Wir hoffen das Ihr alle regen Gebrauch davon macht und viel Spaß damit habt…….

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Fasziniert von Wind und Wetter

Von Thomas Senger

Gaggenau – Wenn es draußen in Strömen regnet, wenn dicke Flocken vom Himmel fallen oder wenn ein Sturmtief wie “Joachim” übers Land fegt – dann ist Dieter Kraft nicht mehr vom PC wegzukriegen. Nicht etwa, weil er ein Stubenhocker wäre, nein, der Ottenauer ist Hobby-Meteorologe. Und ab sofort lässt er die BT-Leser an seiner Leidenschaft teilhaben. Denn Dieter Kraft ist der neue Wetter-Kolumnist des Badischen Tagblatts. Einmal monatlich präsentiert er hier seine Beobachtungen. Er tritt damit die Nachfolge von Werner Forschner aus Selbach an.
Dieter Kraft ist durchaus so etwas wie ein Spätberufener. Zwar hat er das Wetter schon immer gerne beobachtet, aber so richtig eingestiegen in die Wetterkunde ist er vor knapp drei Jahren, als er sich eine Vantage Pro2 Aktiv-Station in den Garten gestellt hat. Einen lange gehegten Wunsch hat er sich damit erfüllt. “Das Wettergeschehen ist einfach faszinierend”, mit dieser Begründung ist alles gesagt, was es über Temperaturschwankungen, Niederschlagsmessungen oder Aufzeichnungen von Bewölkungsgraden und Windrichtungen auf sich hat.
Hinzu kam, dass Dieter Kraft nach mehreren Jahren in unterschiedlichen Vereinen als Trompeter, unter anderem beim Fanfarenzug Hörden (nahezu 25 Jahre) sowie im Musikverein in Ottenau (etwa zehn Jahre), ein neues Hobby suchte. “Zunächst nur für den Hausgebrauch” hat er die Messungen betrieben. “Laufen, Fahrradfahren und einfach draußen in der Natur sein”, das macht Kraft gerne, und das alles hat eben auch mit dem Wetter zu tun.
So richtig eingestiegen in das Hobby ist er im Lauf des Jahres 2009. Eine Rolle spielte dabei – die Wirtschaftskrise. Sie brachte auch für den Industriemeister Fachrichtung Metall die Kurzarbeit und damit viel freie Zeit, um sich in die schwierige Materie einzuarbeiten. Ungezählte Stunden Lektüre, Ausprobieren, neu Programmieren, ohne das ging es nicht.
Mittlerweile hat sich der Zeitaufwand ein bisschen verringert: “So ein, zwei Stunden am Tag sitzt er aber immer noch am PC”, schmunzelt Ehefrau Christiane. Schließlich gilt es, sich in die Wunderwelt der Meteorologie stets weiter einzuarbeiten, die praktischen Erfahrungen der eigenen Beobachtungen mit der Wissenschaft in Einklang zu bringen.
Nach der Hauptschule in Ottenau hat Dieter Kraft ab 1978 im Benzwerk eine Ausbildung zum Feinblechner absolviert. Mehrere Stationen hat er seither bei Daimler hinter sich gebracht; ab 1984 war er Einrichter in der Getriebefertigung in Gaggenau, 1994 legte er die Meisterprüfung ab. Seit 2010 ist der heute 49-Jährige wieder im Pkw-Werk in Rastatt tätig, in der Logistik.
Die “Wetter-Logistik” zwischen Messstation im Garten und PC im Wohnzimmer, das bedeutet: Die richtigen Datenpakete zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Datei fertig zum Ablesen, rund um die Uhr. Im Online-Betrieb werden die Daten der Wetterstation im Zehn-Minuten-Takt aktualisiert.
Diese Art der Wetterbeobachtung – auch Christiane Kraft kann sich der Faszination nicht entziehen. Schon früh morgens gehört es für sie einfach dazu, sich am Bildschirm über die neuesten Temperatur- und Niederschlagswerte zu informieren. Schließlich ist kein Wetterbericht so zuverlässig wie der aus dem eigenen Garten. Für das BT liefert Dieter Kraft allerdings keine Vorhersagen, sondern einen Rückblick. Berücksichtigt werden dabei insbesondere Tageshöchst- und Tiefstwerte der Lufttemperatur sowie die Niederschlagsmengen. Näheres zu der Wetterstation von Dieter Kraft gibt es im Internet unter
Quelle Badisches Tagblatt

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Blatt.-Bodenfeuchte Station

Seit 20.05.2011 wurde an Wetterstation zusätzlich noch eine drahtlose Blatt-Bodenfeuchte- und Temperaturstation als Ergänzung zur Vantage Pro 2 installiert. Die Funkstation kann mit bis zu 10 Sensoren bestück werden, so dass Sie individuelle Messungen vornehmen können (Sensoren müssen separat bestellt werden). Die Stromversorgung erfolgt tagsüber mit einem eingebauten Solarpaneel und nachts mit einer Lithium-Batterie.
In meinem Falle wurde die Station wie folgt aufgebaut:
jeweils 4x Boden 4x Tempsensoren sowie 1x Blattfeuchte:
Bodenfeuchtesensor:
zur Messung des Feuchtepegels des Bodens. Der Watermark ®- Bodenfeuchtesensor ermittelt die Feuchte über den elektrischen Widerstand des Bodens. Er ist mit einem 4,6 Meter langen Kabel ausgestattet. Das Kabel kann verlängert werden. Er kann in Zusammenhang mit der Blattfeuchte-Bodenfeuchte-Temperaturstation 6345 genutzt werden. An dieser Station können bis zu vier derartiger Sensoren angeschlossen werden.
Edelstahltemperaturfühler,
kann in Zusammenhang mit Blattfeuchte-Bodenfeuchte-Temperaturstation 6345 genutzt werden. Er ist äußerst robust und misst sehr genau die Temperatur eines jeden Mediums, Feuchtigkeit kann ihm nichts anhaben.
Blattfeuchtesensor,
zur Messung der Oberflächenfeuchte von Laub. Er kann in Zusammenhang mit der Blattfeuchte-Bodenfeuchte-Temperaturstation 6345 genutzt werden. An dieser Station sind maximal zwei dieser Sensoren anschließbar. Die Mess-Skala geht von 0 (vollständig trocken) bis 15 (feuchtigkeitsgesättigt). Der Sensor ist mit einem 12 Meter langen Kabel ausgestattet.

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Verherrendes Erdbeben in Japan !!

Ein schweres Erdbeben hat Japan erschüttert – unmittelbar danach traf eine bis zu 10m hohe Tsunami-Welle das Land. Es gibt viele Verletzte, Millionen Menschen haben keinen Strom.
Ein schweres Erdbeben hat am Freitag 11.03.2011 den Nordosten Japans erschüttert. Die Erde bebte gegen 14.45 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich von Tokio. In der Hauptstadt wankten Augenzeugen zufolge die Häuser, zahlreiche Bewohner liefen in Panik auf die Straße. Angaben der US-Erdbebenwarte zufolge hatte das Beben eine Stärke von 8,8, inzwischen wurde durch die japanischen Behörden der Wert auf 9.0 korregiert. Die japanischen Behörden gaben eine Tsunami-Warnung für bis zu zehn Meter hohe Wellen heraus. In der Folge kam es zu dramatischen Störfällen in mehreren Atomkraftwerken.
Verwüstet, vernichtet, ausgelöscht – das Beben und die folgende Flutwelle haben an der Nordostküste Japans eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Große Teile der Millionenstadt Sendai sind dem Erdboden gleichgemacht.
Es wird wohl Jahre dauern, bis die Wunden des Tsunami verheilt sind ………..

Quelle: Nachrichtenagenturen, DPA, Reuter.

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