Wetterkurzbericht Gaggenau „März-2013“

März, wann kommt denn nun endlich der Frühling…….                                                                                                                             Nach recht mildem Beginn, zeitweise mit einem leichten Hauch von Frühling, geriet auch unsere Region in den Zustrom teilweiser sehr kalter, arktischer Luftmassen. Diese bescherten mancherorts Stationsrekorde hinsichtlich Kältegraden und Schneemengen, aus diesem Grunde gehört der März 2013 zu den sechs kältesten Märzmonaten seit Messbeginn 1881 (Quelle DWD). Bundesweit betrachtet war der März einfach deutlich zu kalt, mit wenig Niederschlag aber fast durchweg überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer.  Betrachtet man die Werte der Wetterstation Gaggenau, waren wir mit 156h (Baden-Württemberg Ø 113 h) gesamt Sonnenstunden in unserer Region zwar auf den vordersten Plätzen, Bundesweit betrachtet dagegen eher auf den hinteren Rängen zu finden. Bei den Temperaturen waren es im Durchschnitt gerade einmal 4,1°C. Wobei anfänglich tatsächlich nahezu frühlingshafte 17,4°C am 7.03, gleichzeitig auch der Maximalwert, aufgezeichnet wurden. Diese Temperaturwerte wurden aber schnell wieder durch minusgrade überschattet so wurde am 14.03 der Minimalwert mit -6,8°C vermeldet. Die Gesamtregenmenge belief sich im Monat März auf 33,4 l/m2 (Baden-Württemberg Ø 54 l/m2)

1.-Dekade (1.03 bis 11.03):                                                                                                            die erste Dekade war geprägt durch anfänglich frühlingshafte anmutenden Temperaturen. Dies machte sich auch am Durchschnittswert mit 6°C bemerkbar. Bei Durchschnittlich 5 Sonnenstunden pro Tag gingen die Tagestemperaturen schnell in Richtung plusgrade. Der Maximalwert lag dabei am 7.03 bei sensationellen 17,4°C (14.50 Uhr) manch einer dachte mit Sicherheit „Jetzt kommt der Frühling“ !! Bei dem Minimalwert wurden allerdings wiederrum -3,3°C am 4.03 (5.15Uhr) vermeldet. Die Regenmenge dieser Dekade belief sich auf 6,2l/m2.

2.-Dekade (12.03. bis  21.03):                                                                                                     wo die erste Dekade noch Hoffnungen auf den nahen Frühling weckte, gab es nun nur noch Kopfschütteln und trübe Gesichtszüge. Von Frühling war jedenfalls nichts mehr zu spüren, kalte durchschnittliche 3,1°C bestimmten das trübe, trostlose Wettergeschehen. Gerade an den Dauerfrosttagen waren es die anhaltenden Windverhältnisse an denen die Temperaturen fühlbar wesentlich kälter empfunden wurden. Bei dem Minimalwert wurden am 14.3 kalte -6,8°C (4.15Uhr) aufgezeichnet. Auch beim Maximalwert konnten die anfänglichen Temperaturen aufgrund des trüben Wettergeschehens nicht mehr erreicht werden, schlappe und magere 10,9°C wurden vermeldet. Bei der Regenmenge wurde der größte Teil der Gesamtregenmenge März mit 26,2l/m2 aufgezeichnet.

3.-Dekade (22.03 bis 31.03):                                                                                                     auch die letzte Dekade war nicht das was jeder sehen, spüren und erleben wollte. Zwar lugten mancherorts in den Gärten an windgeschützten und sonnigen Plätzen die ersten Frühlingboten aus dem Boden. Aber von Frühling war dennoch nichts zu spüren. Der Minimalwert belief sich am 27.03 auf -2,6°C (6.05 Uhr). An sieben Tagen wurde in dieser Dekade in den Nächten Minusgrade aufgezeichnet, was sich daher am Durchschnittswert mit gerade einmal kalten und unangenehmen 2,9°C bemerkbar machte. Dennoch konnte der Maximalwert am 22.03 mit 13,7°C (13.55) vermeldet werden. Die Regenmenge dieser Dekade belief sich auf  1 l/m2.

 

Vergleiche:

März 2013: Temperatur Durchschnitt 4,1°C / 33,4 l/m2  Regenmenge (16 Regentage)
März 2012: Temperatur Durchschnitt  9,1°C /19,6l/m2 Regenmenge (7 Regentage)

Grünland-Temperatursumme von 202,0 erreicht am: 24.03.2013                     (Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr)

 

 

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Winterrückblick 2012/2013 (bezogen auf die Monate Dezember/Januar/Februar):

Alle aufgezeichneten und verwendeten Werte beziehen sich auf die Wetterstation Ottenau Zeit um Bilanz zu ziehen?? Der Winter 2012/13 zeigte sich ungewöhnlich lange winterlich kalt und trübe. Besonders Januar und Februar machten ihn zum sonnenscheinärmsten Winter seit Beginn der flächendeckenden … Weiterlesen

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Wetterkurzbericht Gaggenau „Februar – 2013“

Februar, zu Beginn mild, dann winterlich und kalt – dabei viel zu wenig Sonne…….                                                                                                                                    An den ersten Februartagen (01.-05.02) bestimmte eine milde Westströmung das Wetter auch in unserer Region. Hierbei wurde auch der Maximalwert des Monats mit 10,8°C am 01.02 (18.55Uhr) aufgezeichnet. Rekordverdächtig war aber auch die Regenmenge an diesem 01.02 mit 27,2 l/m2, als Vergleich Baiersbronn meldete 86 l/m² an diesem Tag!! Ebenso traute manch einer seinen Augen und Ohren nicht, über die ersten teilweise heftigen Gewitter in 2013 welche innerhalb dieses Zeitraumes vorkamen!! Anschließend bestimmte kälterer Luft mit häufigen, teils auch mit starken Schneefällen das Wettergeschehen. Die Monatsmittel-temperatur lag bei 1,0°C, bei der Minimaltemperatur wurden am 10.02 (8.10 Uhr) -6,7°C aufgezeichnet. Im ganzen Monat herrschte extreme Sonnenscheinarmut was sich auch in den gemessenen Sonnenscheinstunden mit gerade einmal 56h bemerkbar machte. Mit 90,6 l/m2 zählte unsere Region zu den niederschlagsreisten Gebieten in Baden-Württemberg.

1.-Dekade (1.02 bis 09.02):                                                                                                          die erste Dekade wurde geprägt durch anfänglich milde Temperaturen und sehr viel Regen, an deren Ende hin wieder winterlich kalt. Bei den Temperaturen war gerade der 01.02 (18.55Uhr) mit 10,8°C nahezu rekordverdächtig, gleichzeitig auch der Maximalwert der Dekade und des Monats. Im Zeitraum 01.02 bis 05.02 wurden die ersten teilweise heftigen Gewitter 2013 vermeldet, dabei waren bzgl. der Regenmenge der 01.02 mit 27,6l/m2 und 02.02 mit 15,6 l/m2 absolute Spitzenwerte. Mit 76,2l/m2 (9 Regentage) war diese Dekade daher die regenreichste des ganzen Februars. Gegen Ende gingen aufgrund der winterlich anhaltenden Verhältnisse die Temperaturen langsam aber sicher wieder in den minus Bereich was sich ebenfalls beim Minimalwert mit -4,0°C am 09.02 (23.55Uhr) bemerkbar machte. Dennoch lag der Temperaturdurchschnittswert lag bei 3,2°C.

2.-Dekade (10.02. bis  19.02):                                                                                              Immer wieder Schneefall, teilweise Dauerfrost, empfindlich kalt und winterlich trübe, das war die zweite Dekade in kurzen Worten. Bemerkbar machte sich dies am Temperaturmittelwert mit 0,2°C, sowie an der Minimaltemperatur welche mit -6,7°C am 10.02 (8.10Uhr) auch gleichzeitig den Monatstiefstwert darstellte, bemerkbar. Dennoch gab es einen kleinen Lichtblick bei den Temperaturen, gegen Ende der Dekade wurde am 18.02(14.40Uhr) 7,6°C vermeldet. Bei der Regenmenge wurde aufgrund des anhaltenden Frostes und der Schneeverhältnisse gerade einmal 9 l/m2 aufgezeichnet.

3.-Dekade (20.02 bis 28.02):                                                                                                 auch dieser Abschnitt war erneut durch winterliche, trübe und kalte Tage beeinflusst. Es reichte jetzt dann wirklich jeder sehnte sich nach etwas wärmeren, freundlicheren Tagen. Mit einer Durchschnittstemperatur von -0,3°C konnte man jedoch niemanden über die winterlichen Verhältnisse hinwegtäuschen. Erneut wurde bei der Minimaltemperatur minusgrade von -5,3°C vermeldet. Auch bei dem Maximalwert konnten gerade einmal schlappe 4,7°C aufgezeichnet werden. Die gesamte Regenmenge betrug aufgrund der winterlichen Verhältnisse auch lediglich 5,4l/m2.

Vergleiche:                                                                                                                                                  Februar 2013: Temperatur Durchschnitt 1,0°C / 90,6l/m2  Regenmenge (17 Regentg.)

Februar 2012: Temperatur Durchschnitt  -1,0°C /22,6l/m2 Regenmenge (8 Regentg.)

Grünland-Temperatursumme von 83,9 erreicht am: 28.02.2013
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr)

 


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Wetterkurzbericht Gaggenau „Januar – 2013“

Januar, milde und kalte Witterungsperioden wechselten sich ab                                                                                                                                                      Der Januar 2013 beeindruckte durch eine lange Kältewelle, die für eine negative Temperaturbilanz allerdings bei weitem nicht ausreichte. Ursache hierfür waren frühlingshafte Phasen in der ersten Dekade und gegen Monatsende. Recht gut erkennbar war dies bei den Temperaturen , der Minimalwert betrug -7,0°C am 26.01 (7.45 Uhr) was auch gleichzeitig den Tiefstwert im Januar darstellte. Beim Maximalwert wurden am 30.01 (12.30 Uhr) rekordverdächtige, frühlingshafte 16,7°C vermeldet. Insgesamt verlief der Januar tendenziell eher milder was man am Durchschnittswert mit 2,6°C gut erkennen konnte. Mit 56 l/m2 (vieljährige Mittelwerte laut DWD 75 l/m2) gehörte unsere Region zu den eher trockenen Gebieten Deutschlands. Dennoch ein kleiner Lichtblick bei den Sonnenscheinstunden mit 33 h zählten wir demnach zu den eher sonnenscheinreichen Bundesländern…… Es bleibt also spannend wie sich die nächsten Wochen gerade in Richtung Fastnacht entwickeln werden !!!

1.-Dekade (1.01 bis 11.01):                                                                                                              die erste Dekade war geprägt von Temperaturen die eher an den nahenden Frühling als an die Winterperiode erinnerten, unschwer zu erkennen war dies am Temperaturmittelwert welcher bei 5,2°C lag. Dennoch war es eher ein nasskaltes und unangenehmes Wetter. Bemerkbar machte sich dies in der aufgezeichneten Regenmenge mit 17,4 l/m2. Bei den Temperaturen wurde der Maximalwert von 10,4°C am 7.01 (14.30 Uhr) vermeldet. Der Minimalwert wurde mit 0,2°C am 2.01 (23.05 Uhr) aufgezeichnet.

2.-Dekade (12.01. bis  21.01):                                                                                                     Dauerfrost, Schneefall, Blitz Eis und empfindbar kalte Tage, der Winter holte sein komplettes Repertoire hervor. Die Durschnitts- Temperatur belief sich gerade einmal auf -1,1°C. Vereinzelte schöne Tage in deren Folge auch der Maximalwert von 2,6°C (21.01 12.25 Uhr) aufgezeichnet wurde, wurden immer wieder unterbrochen von unangenehm kalten Tagen. Die Dekade war geprägt durch immer wieder aufkommenden Schneefall, oder wie in den morgendlichen Stunden des 20.01 mit Blitz Eis welches zu teilweise erheblichen Schwierigkeiten sei es zu Fuß oder per Auto führte. Der Minimalwert wurde in dieser Zeit auch mit -3,8°C am 16.01 (17.20 Uhr) aufgezeichnet. Bei der gesamt Regenmenge wurde aufgrund der anhaltenden Kälteperiode lediglich 7,6 l/m2 aufgezeichnet.

3.-Dekade (22.01 bis 31.01):                                                                                                        auch diese Dekade begann wieder winterlich trübe, mit kalten unangenehmen Tagen. Der aufgezeichnete Durchschnittswert von 3,5°C konnte auch darüber nicht hinwegtäuschen. Dennoch erinnerte diese Dekade trotz der vermeldeten Minimaltemperatur von -7°C, gleichzeitig der Tiefstwert des Winters 2012/2013, eher an deren Ende an den vielleicht herannahenden Frühling. Unschwer zu erkennen an der Maximaltemperatur von 16,7°C am 30.01 (12.30), ein rekordverdächtiger Wert der uns mit Sicherheit in Erinnerung bleiben wird.  Bei der Regenmenge wurden stolze 31 l/m2 aufgezeichnet.

Vergleiche:                                                                                                                                                                                             Januar 2013: Temperatur Durchschnitt 2,6°C / 56,0l/m2  Regenmenge (25 Regentage
Januar 2012: Temperatur Durchschnitt  4,3°C /126,6l/m2 Regenmenge (22 Regentage)

Grünland-Temperatursumme von 45,5 erreicht am: 31.01.2013
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr Vorjahr: 12.03.2012)

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Jahresrückblick 2012

Das Wetter 2012, Erneut etwas wärmer als üblich, Niederschläge und Sonne jedoch nahe dem Soll (Quelle DWD).
Das Jahr 2012 war insgesamt etwas wärmer als normal, nahezu Sollwerte bei den Niederschlagsmengen und mit positiver Sonnenscheinbilanz. Dennoch, einzelne Monate zeigten starke Veränderlichkeit und teilweise extreme Wettersituationen, die stellenweise zu neuen Wetterrekorden führten. Die Wetterstation Gaggenau (Klammerwerte 2011) erreichte bei den Temperaturen im Jahr 2012 durchschnittlich 11,4°C (12,1°C) und präsentierte sich mit einer Gesamtregenmenge von 1083,2 l/m² (861 l/m²) als niederschlagsreiche aber dennoch sonnenscheinreiche Region Baden-Württembergs.

Januar,viel zu mild und nass, dazu Orkantief Andrea mit seinen Spitzenböen von bis zu 64,6 km/h  (gemessen im Wohngebiet) wird vielen noch gut in Erinnerung sein. Ebenso Temperaturen welche eher an den Herbst oder den beginnenden Frühling als an den Winter erinnerten. Das Temperatur-mittel lag in den ersten 14 Tagen bei  +8°C und trug zu diesem Gefühl nur zu gut bei. Erst gegen Ende der zweiten Dekade war ein leichter Abwärtstrend zu verzeichnen. Die Durchschnittstemperatur war mit +4,3°C dennoch immer noch als mild zu bezeichnen. Bei der Gesamtregenmenge wurden 126,6 l/m2 aufgezeichnet.

Februar,mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern bitterkalt und trocken in der ersten Hälfte und eine eher milde trübe zweite Hälfte. Wobei vielen die zwei Wochen Eiseskälte mit Sicherheit in Erinnerung geblieben sind  -15,5°C als Tiefstwert wurden gemessen. Die Durchschnittstemperatur lag bei -1,0°C. Mit 119h Sonnenstunden gehörten wir dennoch zu den sechs sonnigsten seit Beginn der Messung im Jahre 1952. Alles in allem war es sehr trocken, dies machte sich auch an der Gesamtregenmenge  von 22l/m2 bemerkbar.

März, der Monat März konnte meteorlogisch als relativ unspektakulär bezeichnet werden. Er war geprägt von ziemlich häufigen Hochdrucklagen, die durch unspektakuläre Tiefdruckgebiete unterbrochen wurden. Typischerweise wechseln sich dabei milde, frühlingshafte Witterungsabschnitte mit kurzzeitigen kalten Abschnitten (meist in den Nächten) ab. Gerade in der Mitte des Monats März wurden die Temperaturen mit max. 22,8°C geradezu frühsommerlich und manch einer war von einem frühen Eis in der Fußgängerzone oder einem gemütlichen Kaffee am Nachmittag nicht mehr abzu-halten. Die Durchschnittstemperatur lag bei +9,1°C, die Gesamtregenmenge belief sich auf 19,6l/m2.

April,  der zweite Frühlingsmonat präsentierte sich zunächst über Wochen recht kühl und wechselhaft, manchmal kurzzeitig sogar winterlich. Dies lag aber nicht nur an den Temperaturen, sondern auch an den anhaltenden Windverhältnissen. Der Temperaturdurchschnittswert lag bei +10,4°C, wobei hier das erste Überschreiten der 30°C-Marke am 28.04 mit 31,7°C schon rekordverdächtig war. Bei der Gesamtregenmenge waren es immerhin 75,4l/m2. Auch die ersten Gewitter wurden an den letzten Tagen des Aprils verzeichnet.

Mai, wie von vielen erhofft zeigte sich der Mai warm und sonnig aber auch mit weiteren teilweise kräftigen Gewittern. Im Vergleich mit der Referenzperiode 1961 bis 1990 war der Wonnemonat mit Durchschnittlichen 16,7°C bei uns um etwa 4°C zu warm. Nach einem sehr warmen Monatsbeginn  mit sommerlichen 32,4°C gab es ein häufiges auf und ab der Temperaturen. Gewitter sorgten letztendlich für eine Gesamtregenmenge von 71,4l/m2.

Juni, unbeständig war der Juni, viel und anhaltender Regen, manch einer fragte sich „Wo bleibt der Sommer?“ . Mit einer Gesamtregenmenge von 128,2l/m2 wurde das langjährige Mittel um 13% in unserer Region überschritten. Beigetragen hatten dazu die heftigen Gewitter gerade am Ende des Monats.  Viele werden sich noch an den 21. Juni erinnern, eine imposante und zugleich bedrohende Gewitterfront wie man Sie selten erlebt faszinierte und erschreckte zahlreiche Menschen. In der schwülwarmen Luft wurden dennoch sommerliche Temperaturwerte von bis zu 32,2°C gemessen. Bemerkbar machte sich dies auch an dem Temperaturdurchschnitt welcher bei immerhin 18,6°C lag.

Juli, viel Regen, Schwüle, kurzfristige aufkommende Hitze, teilweise heftige Gewitter und zum Monatsende kühle schon herbstlich anmutende Morgentemperaturen so könnte man den Wetterreigen zusammen-fassen. Dennoch war der Juli dieses Jahres mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7°C im Vergleich zu 2011 mit 18,1°C relativ warm. Zugegeben das war das einzige was an den Sommer wehmütig erinnerte. Die Gesamtregenmenge von 95,6l/m2 trug ihres hierzu bei. Bei den Temperaturen war es auch ein auf und ab minimalistische 8,3°C am 23. Juni wurden getoppt von 33,7°C am 27.07. Alles hoffen lag nun auf dem August…..

August, und so war es dann auch endlich Sonnenschein und Wärme, mit 35,6°C am 19.08 wurde der Maximalwert des Sommers 2012 erreicht. Leider waren auch die ersten Vorboten der kühleren Jahreszeit, an den letzten Augusttagen auf dem Vormarsch. Die Durchschnittstemperatur betrug sommerliche 21,3°C , die Regenmenge wurde mit 70,8l/m2 aufgezeichnet. Eine kleine Bilanz des Sommers 2012 ?? Die Durchschnittstemperatur der Sommermonate Juni, Juli und August war mit 19,9°C  nahezu sommerlich. Sommer war es aber definitiv  nur im August. In diesen drei Monaten wurde eine Gesamtregenmenge von 294,6l/m2 erfasst, in Summe sehr hoch.

September, spätsommerlich und warm anmutende Tage, eben Altweibersommer wie man ihn kennt und liebt.      Die milden Tage im Temperaturdurchschnitt mit 16°C und der Sonnenschein an manchen Tagen zwischen 7-9h konnten nicht über die anfänglich kühlen Morgenstunden und Nächte hinwegtäuschen.  Allmählich prägte sich der Herbst in unser Bewusstsein ein. Dennoch im Vergleich zu 2011 war der September etwas kühler und feuchter. Immerhin konnte im September nochmals die 30°-Marke, am 10.09 mit 31,1°C  letztmalig geknackt werden. Bei der Regenmenge wurden 77 l/m2 erreicht.

Oktober, starke und ausgeprägte Tiefdruckgebiete sorgten im Oktober anfangs für windig-kühles, trübes und unbeständiges Wetter. Die zweite Monatshälfte, konnte man dann als „Goldenen Oktober“ bezeichnen, Sonnenschein und Wäldern in prächtigsten Herbstfarben – vor allem im Bergland luden zu manchen Spaziergängen geradezu ein. Entlang der Flüsse wurde man häufig vom Einheitsgrau  Nebel und Hochnebel eingefangen. Ab dem 27. führte ein markanter Kaltlufteinbruch von Norden her zu winterlichen Verhältnissen. Der erste Schnee am 27.10, manch einer schaute zweimal hin….. Mit einer Durchschnittlichen Temperatur von 10,6°C in unserer Region war es etwas kühler als gewöhnlich. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 107,8 l/m2 aufgezeichnet, damit zählte unser Region mit zu den feuchteren Gebieten Deutschlands.

November,  wärmer und bedeutend feuchter als im Vorjahr so kann man den November bezeichnen. Gerade bei der Gesamtregenmenge von 155,8l/m2 gegenüber 4,6l/m2 im November 2011 machte sich dies eindrucksvoll bemerkbar. Daher zählten wir auch mit zu den niederschlagreicheren Orten Baden-Württembergs. Die regnerischen und teilweise trüben Tage machten sich natürlich bei der Durchschnittstemperatur bemerkbar, hier wurden 6,7°C vermeldet. Gegen Ende des Monats gab es den ersten anhaltenden Schneefall im Bergland, Frost hauptsächlich in den Nächten waren immer wieder zu vermelden. Trotz aller Wetterkapriolen war der diesjährige November eher im Normalbereich zu sehen.

Dezember,  Dezember 2012 meist durch Tiefdruckgebiete geprägt – erst mit Schnee, dann mit Regen. Sie lenkten anfangs oft kalte, später dann jedoch überwiegend milde Luft heran. Gerade an den Weihnachtstagen wurde Festtags Rekordwerte bei den Temperaturen vermeldet. An den drei Tagen wurden Maximalwerte, 24.12=>15,6°C, 25.12=>17,8°C gleichzeitig der höchste Wert, sowie 26.12=>10,8°C aufgezeichnet. Die Durchschnittstemperatur belief sich auf 4,7°C. Mit 133 l/m2 war der Dezember eher zu feucht. Ebenso leicht negativ waren die Sonnenscheinstunden welche mit 36h aufgezeichnet wurden.

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Wetterkurzbericht Gaggenau „Dezember- 2012“

Dezember, teils Schnee aber dennoch zu warm und feucht.                                  Der Dezember wardeutschlandweit und auch bei uns geprägt durch Tiefdruckgebiete – erst mit Schnee, dann mit Regen. Dies machte sich auch in der Gesamtregenmenge mit 133 l/m2 bemerkbar. Diese Tiefdruckgebiete lenkten anfangs oft kalte, später dann jedoch überwiegend milde Luft heran. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 4,7°C vermeldet. Zu Beginn des letzten Monatsdrittels verlief eine Luftmassengrenze quer durch Deutschland: In den Osten und Norden gelangte kalte Ost Luft, während der Südwesten, also auch wir, in milder Meeresluft verblieb. Der Übergang zu milder Witterung mit Regen verursachte am 13. und 14. gefährliche Straßenglätte. In dieser Zeit wurde auch die Minimaltemperatur von -6,9°C (13.12/4.20 Uhr)gemessen. An Weihnachten herrschten ungewöhnliche milde, geradezu frühlingshafte Temperaturen welche mit einem Maximalwert von 17,8°C am 25.12 (11.35Uhr)geradezu Rekordverdächtig waren. Aufgrund dieser ausgeprägten Warmfront, setzte auch zu Weihnachten wieder mal Tauwetter ein, welches sich bis in unsere Skigebiete bemerkbar machte,  in deren Folge mancherorts Hochwasserwarnungen ausgegeben wurden.

Erste Dekade (1.12 bis 11.12): die erste Dekade war meist winterlich und nasskalt zu bezeichnen. Am 7.12 fiel vielerorts Schnee der auch im Flachland auf den Straßen liegenblieb. Die Witterungsverhältnisse machten sich ebenfalls bei den Temperaturen bemerkbar, im Durchschnitt wurden 0,9°C aufgezeichnet. Bei dem Minimalwert wurden -5,8°C am 9.12 (3.50Uhr) vermeldet, der Maximal-wert belief sich auf 7,2°C am 3.12(21.40 Uhr). Die Gesamtregenmenge wurde mit 32,4 l/m2 aufgezeichnet.

Zweite Dekade (12.12. bis  21.12): Blitz Eis und Tauwetter dominierten diese Dekade, der Minimalwert belief sich am 13.12 auf -6,9°C (4.20 Uhr). Gerade in dieser Zeit 13. und 14.12 war es Blitz Eis welches vielerorts zu Unfällen führten. Manch einer traute seinen Augen nicht als seine Hofeinfahrt einer Schlittschuhbahn glich und man sich mehr oder minder schleichend seinen sicheren Weg suchen musste …… Dennoch überwiegte das langsam aber sicher beginnende Tauwetter bei der Durchschnittstemperatur wurde 4°C vermeldet, auch der Maximalwert war am 15.12 (11.00 Uhr) mit 11,7°C bereits beachtlich welcher aber dennoch übertroffen wurde. Bei der Regenmenge war es nicht nur das Tauwetter, sondern leider die anhaltenden Regenfälle welche zu einer stolzen Gesamt-regenmenge von 66 l/m2 führten.

3.-Dekade (22.12 bis 31.12):  geradezu frühlinghafte Temperaturen waren es die uns an den Weihnachtstagen überraschten. Manch einer der die Regionalnachrichten verfolgte war verblüfft von angekündigten Rekordwerten, an Weihnachten, nahe der 20°C Marke. Auch bei uns machte sich die Witterungslage bemerkbar mit 17,8°C am 25.12 (11.35 Uhr) wurde unser Feiertags Rekordverdächtiger Maximalwert vermeldet. Aufgrund des anhaltenden frühlingshaftem Wetters belief sich die Durchschnittstemperatur auf 9,6°C. Gegen Jahresende wurden wieder leicht absinkende Temperaturwerte vermeldet in deren Folge auch der Minimalwert von 3,1°C am 31.12 (21.10Uhr) aufgezeichnet wurde. Bei der Gesamtregenmenge waren es immerhin 34,6 l/m2.

Vergleiche: 

Dezember 2012: Temperatur Durchschnitt 4,7°C /133l/m2  Regenmenge (26 Regentage)      Dezember 2011: Temperatur Durchschnitt  6,2°C / 227,2l/m2 Regenmenge (27 Regentage)

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Wetterkurzbericht Gaggenau „November- 2012“

November, kommt der Winter oder kommt er  Nicht? ……….                              Der diesjährige November begann mit Regenfällen, die bereits in der ersten Dekade mit 94,2 l/m2 die Niederschlagssumme des ganzen Novembers 2011 (4,6 l/m2) um Längen übertraf. Insgesamt wurde eine Regenmenge von 155,8 l/m2 vermeldet daher zählten wir auch zu den niederschlagsreicheren Orten Baden-Württembergs. Die regnerischen und teilweise trüben Tage machten sich daher auch bei den Temperaturen bemerkbar, so wurde bei der Durchschnittstemperatur 6,7°C vermeldet. Bei dem Maximalwert wurden immerhin noch stolze 19,4°C am 03.11 (14.20 Uhr) erreicht. Zum Monatsende war es dann soweit  Schnee im Bergland, Frost und dementsprechende Temperaturen was sich auch an dem Minimalwert mit -1,1°C am 30.11 (23.55 Uhr) bemerkbar machte. Trotz aller Wetterkapriolen konnte man im Hinblick auf die Temperaturen im bisherigen November nicht von vorgezogenem Winterwetter sprechen. Auch von einem „zu warm“ wie vielfach verbreitet, kann also überhaupt keine Rede sein. Tendenziell lag der November eher im Normalbereich, warten wir also ab was der Winter mit sich bringt……

Erste Dekade (1.11 bis 10.11): die erste Dekade begann mit viel, sehr viel Regen insgesamt wurde ein beachtliche Menge von 94,2 l/m2 , an 8 Regentagen, aufgezeichnet. Herausragend war dabei der 03.11 hier wurde der Spitzenwert am Tag mit 29,2 l/m2 vermeldet. Bei den Temperaturen war es eher ein auf und ab so wurde am 03.11 der Maximalwert des Monats mit 19,6°C (14.20 Uhr), trotz der großen Regenmenge, aufgezeichnet. Windgeschwindigkeiten in der Spitzenböe von bis zu 37 km/h (2.11 – 18.55 Uhr), gleichzeitig auch der Höchstwert im November, waren dabei keine Seltenheit. Bei dem Minimalwert wurde am 9.11, 2,8°C (2.55 Uhr) gemessen. Diese auf und Ab machte sich in der Durchschnittstemperatur dieser Dekade mit 8,6°C ebenfalls bemerkbar.

Zweite Dekade (11.11. bis  20.11): Wetterberuhigung und ruhiges aber kühles, trübes Novemberwetter waren an der Tagesordnung. Dies zeigte sich bei der Gesamtregenmenge mit gerade einmal 7,4 l/m2 (3 Regentage). Der Durchschnittstemperaturwert belief sich auf 5°C. Bei dem Minimalwert ging es langsam aber sicher in Richtung Keller, es wurden 0°C am 14.11 (2.35 Uhr) aufgezeichnet. Der Maximalwert war dennoch zweistellig und wurde am 11.11 mit 13.2°C (0.00 Uhr)vermeldet. Bei der Bodentemperatur +5cm (Tiefstwert) wurden in dieser Dekade  -0,6°C am 13.11 und 15.11 aufgezeichnet.

3.-Dekade (21.11 bis 30.11):  die letzte Dekade diesen Monats war wiederum geprägt von seiner Wechselhaftigkeit, Regen und Sonne gegen Ende Frost und ein kalter Wind also von allem etwas. Bemerkbar machte sich dies in der Regenmenge welche mit 54,2 l/m2 wiederum beachtlich ausfiel. 3 Tage an denen zweistellige Werte aufgezeichnet wurden und alles in allem 6 Regentage, waren es leider wieder !! Bei den Temperaturen war es wieder ein rauf und runter, Maximalwert am 25.11 mit 16,6°C (6.30 Uhr) sowie der Minimalwert am 30.11 mit -1,1°C (23.50 Uhr). Die Durchschnittstemperatur betrug 6,4°C. Die Windspitzenböe wurde in dieser Dekade mit 35,4 km/h am 29.11 (2.15 Uhr) vermeldet. Bei der Bodentemperatur +5cm (Tiefstwert) wurde am 30.11, -1,7°C (23.55 Uhr) aufgezeichnet.

 

Vergleiche:                                                                                                                                November 2012: Temperatur Durchschnitt 6,7°C /155,8l/m2  Regenmenge (17 Regentage)                                                                                                                                      November 2011: Temperatur Durchschnitt  5,5°C / 4,6l/m2 Regenmenge (10 Regentage)

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Wetterkurzbericht Gaggenau „Oktober- 2012“

Wetterkurzbericht Gaggenau „Oktober- 2012“     

Goldener Oktober und auch bereits die ersten Winterboten im Anmarsch  …….                                                                                                                                                  Starke und ausgeprägte Tiefdruckgebiete sorgten im Oktober 2012 anfangs für windig-kühles, trübes und unbeständiges Wetter. Erstaunlicher Weise wurde nochmals in dieser Zeit der Maximalwert des Monats mit 23,9°C am 06.10 (14.10) aufgezeichnet. Die zweite Monatshälfte, konnte man dann eher als „Goldenen Oktober“ bezeichnen, sie wurde geprägt von viel Sonnenschein und Wäldern in prächtigsten Herbstfarben – vor allem im Bergland. Die Niederungen allerdings, entlang der Flüsse, präsentierten sich häufig im Einheitsgrau von Nebel und Hochnebel. Ab dem 27. führte ein markanter Kaltlufteinbruch von Norden her zu winterlichen Verhältnissen. Manch einer traute seinen Augen nicht als am 27.10 der erste Schnee fiel, in diesem Zeitraum wurde auch der Minimalwert im Oktober mit -2,9°C am 29.10 (8.20Uhr) aufgezeichnet. Insgesamt war der Oktober 2012 mit einer Durchschnittlichen Temperatur von 10,6 °C in unserer Region etwas kühler als gewöhnlich. Bei der Gesamt  Niederschlagsmenge wurden 107,8 l/m2 aufgezeichnet, damit zählte unser Region mit zu den feuchteren Gebieten Deutschlands. Die Sonnenscheindauer lag im Normalbereich.

Erste Dekade (1.10 bis 10.10):                                                                                            war geprägt von relativ großen Regenmengen, vom goldenen Oktober war wenig zu spüren. Es wurde in diesem Zeitraum eine  Regenmenge von  53,8 l/m2 an 6-Regentagen aufgezeichnet. Die Spitzenwerte waren an drei Tagen zu vermelden 4.10=9,8 l/m2, 7.10= 25,6 l/m2 sowie 9.10 14,4 l/m2. Dieser Mix machte sich natürlich auch in der Durchschnittstemperatur von 13,4°C bemerkbar. Bei dem Maximalwert wurden dennoch 23,9°C am 6.10 (14.50Uhr) gleichzeitig auch der Höchstwert im Oktober aufgezeichnet. Der Minimalwert belief sich am 8.10 (5.00Uhr) auf  6,2°C.

Zweite Dekade (11.10. bis  20.10):                                                                                          langsam aber sicher stellte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten die Wetterlage um und man konnte auch ab dem 18.10 vom „Goldenen Oktober“ sprechen. Dennoch waren die Nächte und Morgenstunden bereits kühl, meist nebelig grau. Dies machte sich natürlich auch an der Durchschnittstemperatur mit eher kühlen 11,8°C bemerkbar. Der Maximalwert belief sich auf immerhin 22,0°C am 20.10 (13.10Uhr) was der Herbststimmung aber eher gut tat. Bei dem Minimalwert wurden kühle 4,4°C am 16.10 (1.20Uhr) erreicht. Die Regenmenge wurde mit 31,6 l/m2 an 4-Regentagen aufgezeichnet.

Dritte Dekade (21.10 bis 31.10):                                                                                              die Herbststimmung war anfänglich auf seinem Höhepunkt angelangt. Morgendliche kühle Temperaturen, meist mit Nebel in Flussnähe verbunden, wurden von sonnigen herrlichen Abschnitten abgelöst. Letztendlich wurde diese Dekade aber von dem markantem Kälteeinbruch am 27.10 geprägt. Manch einer war erstaunt als an diesem Tag der erste Schnee fiel. Bemerkbar machte sich diese Wetterlage auch in der Durchschnittstemperatur welche gerade einmal 6,4°C betrug. Auch der Maximalwert war bei mageren 15,3°C am 22.10(16.15Uhr) angelangt. Bei dem Minimalwert wurden erstmalig minus Grade vermeldet, welche am 29.10 (8.20Uhr) mit -2,9°C seinen Tiefstwert des Oktober erreichte. Die Regenmenge dieser Dekade belief sich auf 22,4l/m2 welche an 4 Regentagen fielen.

Vergleiche:                                                                                                                              Oktober 2012: Temperatur Durchschnitt 10,6°C / 107,8l/m2  Regenmenge (15 Regentage)                                                                                                                                     Oktober 2011: Temperatur Durchschnitt  10,9°C / 63,0l/m2 Regenmenge (13 Regentage)

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Wetterkurzbericht Gaggenau „September- 2012“

Wetterkurzbericht Gaggenau „September- 2012“     

Sonniger September gegen Ende mit der Frage Jacke oder  nicht ??  …….                                                                                                                                              Der September als meteorologischer Herbstanfang wurde in diesem Jahr aufgrund des vorherrschenden Spätsommerwetters, im Volksmund auch Altweibersommer genannt, noch weitgehend ignoriert. Aber nach den teilweise kühlen Septembernächten, prägte sich der Herbst allmählich in unser Bewusstsein. Die milden Tage im Temperaturdurchschnitt mit 16,0°C und der Sonnenschein an manchen Tagen zwischen 7-9h konnten nicht über die anfänglich kühlen Morgenstunden und Nächte hinwegtäuschen. Dennoch im Vergleich zu 2011 war der September etwas kühler und feuchter. Immerhin konnte im September nochmals die 30°-Marke, am 10.09 mit 31,1°C (gleichzeitig auch der Höchstwert) letztmalig geknackt werden. Bei dem Temperatur Minimalwert ging es mit jeder Dekade weiter bergab, 6,2°C am 21.09 (7.40) stellten den Tiefstwert im September dar. Bei der Regenmenge wurden immerhin 77 l/m2 erreicht.

Erste Dekade (1.09 bis 10.09):                                                                                            die erste Dekade mit Ihrem meteorologischen Herbstanfang war geprägt von wenig Regen so wurden gerade einmal eine Gesamtregenmenge von 2,0l/m2 aufgezeichnet. Angenehme Spätsommerliche Temperaturen im Mittelwert mit 18,3°C konnten vermeldet werden, auch die Sonnenscheinstunden im Mittelwert 8,4h/tg. trugen hierzu bei. Bei dem Maximalwert wurde mit 31,1°C am 10.09 (15.20Uhr)auch gleichzeitig der Höchstwert im September vermeldet. Dennoch machte sich der Herbst leise bemerkbar, erstmalig wurde am 7.09 der Minimalwert mit 9,1°C (5.50Uhr) im einstelligen Bereich aufgezeichnet.

Zweite Dekade (11.09. bis  20.09):                                                                                         nass aber dennoch sonnig, so könnte man die zweite Dekade kurz und treffend beschreiben. Die Gesamtregenmenge mit 42,4l/m2   an 6-Regentagen spricht schon für sich, die Spitzenwerte der erfassten Tagesregenmenge 11.09=11,8l/m2 und 12.09=16,8 l/m2  !! Dieser wechselhafte Mix machte sich auch im Temperatur Mittelwert mit gerade einmal 15,4°C bemerkbar. Bei dem Maximal-temperaturwert wurden immerhin noch 26,6°C am 11.09 (14.30Uhr) erreicht. Wiederrum war der Temperaturminimalwert mit 6,3°C am 20.09 (7:00Uhr) im einstelligen Bereich zu vermelden.

3.-Dekade (21.09 bis 30.09):                                                                                                    der Herbst war da, astronomischer Herbstanfang 22.09, das wurde jetzt jedem Bewusst !! Der Temperaturmittelwert in dieser Dekade lag bei 14,2C, dennoch konnte man seine Jacke im Laufe des Tages immer wieder locker ausziehen. Der Maximale Temperaturwert belief sich immerhin am 24.09. auf 23,1°C (13.50Uhr). Auch bei den Minimalwerten wurde es in den Nächten immer geringer. So wurde am 21.09 mit 6,2°C (7.40Uhr) bei dem Minimalwert der Tiefstwert im September vermeldet. Die aufgezeichnete Gesamtregenmenge beläuft sich in dieser Dekade auf 32,6 l/m2 an 6-Regentagen.

 Vergleiche:                                                                                                                           September 2012: Temperatur Durchschnitt 16,0°C /77,0l/m2  Regenmenge (14 Regentage)                                                                                                                                      September 2011: Temperatur Durchschnitt  17,7°C / 66,4l/m2 Regenmenge (13 Regentage)

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Wetterkurzbericht Gaggenau „August- 2012“

Wetterkurzbericht Gaggenau „August- 2012“     

August Heiß, heißer, am heißesten – und was kommt dann …….                                                                                                                                               …werden sich wahrscheinlich nicht wenige unter uns fragen, egal ob es sich um leidenschaftliche Anhänger der aufgetretenen Hitzewellen oder um Menschen handelt, die auch mit Temperaturen diesseits der 30-Grad-Marke gut leben können. Die stärkste Hitzewelle des Sommers 2012 ist wohl auch mit den letzten Augusttagen zu Ende gegangen. un lohnt es sich auch einmal eine kurze Bilanz zu ziehen (Alle Werte beziehen sich auf Ottenau), so war die Durchschnittstemperatur der vergangene Sommermonate (Juni-August 2012) mit 19,9°C nahezu sommerlich zu bezeichnen, wobei der August als herausragender Sommermonat seinem Namen als Wonnemonat alle Ehre machte. Gerade dieser Monat vermeldete auch gleichzeitig den erreichten Maximalwert von 35,6°C am 19.08 (16.10Uhr). Im Vergleich zu den gesamten Bundesländer wurden demnach die zweithöchste Niederschlagsgesamtmenge mit 316 l/m² (Quelle DWD), in unserer Region  294,6 l/m2, vermeldet. Dennoch waren wir (Baden-Württemberg) die Spitzenreiter was die Sonnenstunden anbelangte im Durchschnitt und je nach Region waren es teilweise 653 Sonnenstunden (Quelle DWD), manchmal wie in unserer Region mit einer Gesamtmenge der vergangenen 3-Monate von 925 h sogar weit darüber !!                                                         Ja und was kommt jetzt, ein hoffentlich ebenso schöner angenehmer Herbst mit seinen herbstlichen Wäldern und wer weiß vielleicht auch spätherbstlichen Temperaturen………

 

Erste Dekade (1.08 bis 11.08):                                                                                             der August hatte begonnen und man konnte hochsommerliche Temperaturen, aber auch immer wiederkehrende Bewölkung und teilweise regionalbedingt starke Gewitterfronten vermelden. Die ganze Wetterkapriolen machten sich auch in den Temperaturen bemerkbar, mit einer Durchschnittstemperatur von 20,5°C war es doch recht angenehm. Bei den Maximalwerten wurden just am 1.08 32,2°C (17.30 Uhr) aufgezeichnet. Allerdings wurde auch ein erster Minimalwert der nahe an einem einstelligen Wert mit 10,8°C am 10.08 (6.20Uhr)lag, vermeldet.  Mit einer Gesamtregenmenge von 13 l/m2, welche an 5 Regen-tagen fielen war die erste Dekade dennoch relativ trocken.

 

Zweite Dekade (12.08. bis  21.08):                                                                                          Regen war in der zweiten Dekade eher die Seltenheit, es wurden gerade einmal 10,4 l/m2 als Gesamtregenmenge verzeichnet und diese fielen am 16.08 (9,8 l/m2) nahezu in einer einzigen nächtlichen Gewitterfront. Bei den Durchschnittstemperaturen wurden sommerliche 24,0°C aufgezeichnet, der Maximalwert lag am 19.08 bei heißen 35,6°C (16.10Uhr), welcher auch gleichzeitig den Max.-Wert im August darstellt. Bei den Minimalwerten wurden am 13.08 angenehme 13,1°C (5.40Uhr) ver-meldet.

3.-Dekade (22.08 bis 31.08):                                                                                                    die letzte Dekade begann mit einem nächtlichen Gewitterregen mit Spitzenwindböen bis zu 45,1 km/h(22.08-2.10Uhr) allgemein gab es sehr viel Bewölkung und Regen was sich an der Gesamtregenmenge von 47,4 l/m2 (6 Regentage) ebenso bemerkbar machte. Dennoch es gab sonnige Abschnitte an denen immerhin noch eine Maximaltemperatur von 28,7°C am 29.08 (17.40 Uhr) erreicht wurde, aber auch leider wiederum ein Minimalwert am 27.08 von 11.8°C(6.30Uhr). Das Auf und ab der Temperaturen machte sich somit auch bei den Durchschnittstemperaturen bemerkbar welche mit 19,5°C eher an den heran nahenden Herbst als an den Sommer erinnerten.

Vergleiche:                                                                                                                                                                                                 August 2012: Temperatur Durchschnitt 21,3°C /70,8l/m2  Regenmenge (13 Regentage)                                                                                                                                              August 2011: Temperatur Durchschnitt  20,3°C / 121,4l/m2 Regenmenge (16 Regentage)

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